Was war das für ein Jahr dieses 2020....
Es stand wohl für alle im Zeichen von "oft kommt es anders als man denkt" und Flexibilität bekam einen ganz neuen Stellenwert im (Alltags-)Leben.
Für mich hiess es viel geplant und vorbereitet, neu orientiert, neu geplant und wieder alles verschoben oder ganz verworfen. Rückblickend war es ganz sicher nicht die Saison, wie ich sie mir
vorgestellt und gewünscht habe - zumindest nicht was die Wettkämpfe angeht. Aber ansonsten habe ich glaub sportlich gesehen so ziemlich das Beste daraus gemacht: wunderschöne Stunden
auf den Touren-Ski im leeren Skigebiet und friedliche Laufrunden im Flimser Wald im Frühling und später viele unvergessliche Radkilometer auf dem Rennvelo und dem MTB.
Für mich war 2020 aber auch ein Jahr, um mal wieder ein paar Dinge zu hinterfragen: Wo stehe ich im Moment? Möchte ich das so weiterhin? Was will ich überhaupt? Wo soll die Reise in Zukunft hingehen? Bestimmt alles Fragen, die jeder kennt und die man sich immer wieder stellt, wenn man Zeit hat, zur Ruhe kommt und nicht dem Alltag oder anderen Dingen "hinterher hetzt".
Eine Veränderung die ab 2021 nun sicher in Kraft tritt, ist der Start für Deutschland und die DTU (Deutsche Triathlon Union) und nicht mehr für die Schweiz. Der Wechsel von Swiss Triathlon zur DTU war schon letztes Jahr ein Thema, konnte aber wegen meiner Wettkampfplanung und gewissen Vorschriften und Regeln nicht vollzogen werden. Ausser den Farben des National-Wettkampftrikots ändert sich aber grundsätzlich nicht viel durch den Verbandswechsel - das Training und die Ziele bleiben die Gleichen und auch die Wettkämpfe werden in "schwarz-rot-gold" nicht einfacher werden.
Wo die Reise im 2021 dann wirklich hingeht, bleibt abzuwarten - aber am Ende heisst es ja meistens: Alles wird gut!


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