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Nach der WM und der Rückreise in die Schweiz, gab es erstmal eine 2-wöchige Ruhepause. Zwar wären noch ein paar Rad-/Schwimm-/Wander-Tage im Tessin oder Südtirol geplant gewesen aber irgendwie konnte ich mich zu nichts aufraffen. Ich war einfach nur müde und bei dem Gedanken wieder Sachen packen zu müssen und ins Auto zu sitzen, kam absolut keine Freude auf. Über Facebook bin ich dann aber zufällig auf "Ride the Alps - Klausenpass" gestossen, so dass ich mich nach einem kurzen Wetter-Check zumindest noch für diesen tollen Anlass (autofreie Passstrasse) angemeldet hab.

Bei noch sehr frischen Temperaturen am Morgen durchs Glarnerland, fuhr ich mit dem Auto bis nach Linthal und nach der obligatorischen Corona-Zertifikats-Prüfung ging es bei wärmendem Sonnenschein gemütlich die ersten paar 100 Höhenmeter mit dem Rennrad hoch bis zum Urnerboden. Die nächsten 8 Kilometer in diesem wunderschönen Hochtal verliefen erstmal flach und Erinnerungen an die eisigen Langlaufkilometer die ich früher mal hier oben gemacht habe, wurden wieder geweckt. Alles andere als eisig war dann die tolle Serpentinen-Fahrt hoch auf die Passhöhe. Oben angekommen hatte man auch einen herrlichen Ausblick auf die andere Seite Richtung Schächental und nach einer kurzen Pause entschied ich mich, noch ein paar Kilometer auf dieser Seite nach unten zu fahren. Am Schluss waren es 8 sich lohnende Kilometer, welche ich dann wieder zurück auf den Pass hochstrampeln konnte, bevor es auf die lange Abfahrt zurück nach Linthal ging. Unten angekommen entschied ich mich dafür, dass diese wunderschöne Genuss-Radtour der perfekte Abschluss für meine diesjährige Rad-Saison sein soll und (gemessen an den Vorjahren) meine Höhenmeterbilanz 2021 zumindest noch einmal etwas aufwerten konnte.

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