Die Deutsche Meisterschaft (DM) auf der Mitteldistanz (MD) fand dieses Jahr in Glücksburg an der Ostsee statt. Noch nie zuvor war ich so weit oben im Norden von Deutschland unterwegs.
Neben dem Schloss von Glücksburg ist die Gegend auch bekannt für die lange Strandpromenade in Sandwig, den Leuchtturm in Schausende oder den nördlichsten Zipfel der Bundesrepublik auf der Halbinsel Holnis.
Natürlich durfte ein Besuch der Stadt Flensburg auch nicht fehlen - zwar im absoluten Schnelldurchlauf, dafür aber mit schöner Schiffsrundfahrt auf der Flensburger Förde durch welche die deutsch-dänische Grenze verläuft.
Die Tage 4+5 wurden dann vollumfänglich dem Triathlon gewidmet. Wie immer galt es, sich noch mit der Rad- und Schwimm-Strecke vertraut zu machen, die Startunterlagen zu holen und natürlich mussten das Rad und die Wechselbeutel schon am Tag vorher eingechecked werden.
Am Wettkampftag war die Ostsee durch den stürmischen Wind ziemlich wellig. Leider hab ich mich beim Schwimmstart ganz rechts hingestellt, was rückblickend die völlig falsche Strategie war und mich sicher 1-2 Minuten gekostet hat. Auch sonst hatte ich gefühlt schon wesentlich bessere Tage beim Schwimmen und ich bin im Nachhinein doch sehr überrascht, dass es in meiner AK noch die dritt schnellste Zeit war.
Der Wechsel in T1 war zwar nicht super aber noch ok von der Zeit her - 5te von 18.
Auf dem Rad hat es immer mal wieder leicht geregnet und der Wind kam meistens direkt von vorne oder von hinten und Gott sei Dank eher selten in Böen von der Seite. Aufgrund der eher kühlen Temperaturen habe ich mich wahrscheinlich auf der ersten Radrunde zu wenig verpflegt, so dass ich in der zweiten Runde energetisch immer wieder mal am Anschlag war und langsamer wurde - Berechnungen nach fast 8 Minuten. Somit kann ich mich mit der sechst besten AK-Radzeit doch noch ganz glücklich schätzen.
In T2 lief gar nichts rund und ein routinierter Wechsel sieht definitiv anders aus - 15te von 18.
Die 3 Laufrunden waren sehr abwechslungsreich sowohl was die Streckenführung anging, als auch die Windstärken und meine Laufstärken. Am Schluss hab ich aber noch einmal die Zähne zusammengebissen als ich sah, dass ich meine erste Mitteldistanz unter 6 Stunden finishen kann.
Und es hat gereicht!
Mit 5 Stunden 57 Minuten und 9 Sekunden habe ich für mich in dieser Saison einen weiteren Meilenstein erreicht und kann nun heute, mit einem weiteren 7ten Platz bei einer Deutschen Meisterschaft
auf der Mitteldistanz, zufrieden in mein 52stes Lebensjahr starten.





























Kommentar schreiben